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Paradies: Hoffnung


Mit der österreichischen Erstaufführung von Ulrich Seidls Paradies: Hoffnung eröffnete gestern Abend die 16. Diagonale in Graz. 

Neben dem Regisseur waren auch die beiden Hauptdarsteller/innen Melanie Lenz und Joseph Lorenz sowie zahlreiche weitere Mitglieder der Filmcrew bei der Premiere anwesend. Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur füllte die Helmut-List-Halle bis auf den letzten Platz. 

(klaus Pressberger)

(Maria Hofst by Alexi Pelekanos)

In Kooperation mit der VDFS hat die Diagonale bereits zum Startschuss des Festivals einen viel beachteten Preis vergeben. Maria Hofstätter wurde mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis für ihre Verdienste um die österreichische Filmkultur ausgezeichnet. 

Die gebürtige Oberösterreicherin nahm den Preis, ein von dem renommierten Künstler Herbert Brandl gestiftetes Drehbild, persönlich entgegen. Hofstätter zeigte sich in ihrer Dankesrede überrascht, aber umso mehr erfreut über die Entscheidung der Jury und bezeichnete die Diagonale als wichtigen Ort der Filmkultur. Mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis erfuhr ihre von herausragenden Rollen in Film und Fernsehen geprägte Schauspielkarriere ihre erste offizielle Würdigung in Österreich.


MB



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